Freifallformation

4er Freifallformation: Team "Rock@s Reloaded" über Saarlouis-Düren 2007 (Foto: FSV Saar) 4er Freifallformation: Team "Rock@s Reloaded" über Saarlouis-Düren 2007 (Foto: FSV Saar)

 

Das Formationsspringen ist die am weitesten verbreitete Disziplin im Fallschirmsport. Es geht darum, im Freifall verschiedene Formationen schnell und präzise auszuführen.


Das Team verlässt in einer Absetzhöhe von ca. 3000 Metern bei der 4-er-Formation bzw. 4000 Metern bei der 8-er-Formation das Flugzeug und in dem Moment beginnt auch die 35 bzw. 50 Sekunden dauernde Arbeitszeit.

 

Ein Wettkampfsprung besteht aus einer Sequenz von fünf bis sechs Formationen, die zu Beginn der DM aus einem vorgegebenen Pool in zufälliger Reihenfolge gelost wurden.

 

Diese Sequenz gilt es innerhalb der Arbeitszeit so häufig wie möglich in der richtigen Reihenfolge zu wiederholen. Ein Kameraspringer nimmt den Sprung auf und überspielt die Aufnahmen auf die Videoanlage der Schiedsrichter. Jede  vollständig gezeigte Formation ergibt dabei einen Punkt. Der Wettkampf geht in der Regel über zehn Runden. Sieger wird, wer am Ende die meisten Punkte hat.

 

Am Ende der Arbeitszeit bzw. genauer beim Alarm der optischen und/oder akustischen Höhenmesser trennt sich das Team und öffnet die Fallschirme in sicherer Höhe von ca. 1000 Metern sowie in sicherer Entfernung voneinander.

 

Die  Fallschirmfahrt und die anschließenden Landung werden nicht bewertet, dennoch haben manche Teams auch ihren Ehrgeiz, den Zuschauern schöne und koordinierte Landungen zu präsentieren.

 

Die Titelverteidiger aus 2007 sind diese Teams:

  • Chicas (4RW Frauen)
  • Incognito (4RW Intermediate)
  • FSC Eisenach (4RW Offen)
  • EADS (8RW)


 

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