Headdown und Standup (Foto: FSV Saar)
Freefly ("Freies Fliegen") entwickelte sich ab Anfang der 90er Jahre unter dem maßgeblichem Einfluß von Olav Zipser. Er perfektionierte die Bewegung des Körpers in allen Raumrichtungen während des freien Falls und gründete die erste Schule für diese neuen Flugstil.
Die spektakulären Bilder, Videos und TV-Shows wie Space Games und X-Games fanden rasch Zuspruch in der Springergemeinde und dank moderner Tariningsmethoden wie Video und 1:1 Coaching und Freefly-Schulen, wuchs die Gruppe der Freeflyer beständig.
Ab 2000 ist Freefly auch eine offizielle Disziplin in der Internationalen Parachuting Commision (IPC) und es werden Weltmeisterschaften und nationale Meisterschaften ausgetragen.
Ein Freefly-Team besteht aus drei Personen. Dies sind die beiden Performer vor der Kamera und der Kameraspringer. Eine getrennte Wertung für Frauen und Männer ist nicht vorgesehen, es ist auch unerheblich, denn keines der Geschlechter hätte bei dieser anspruchsvollen und trainingsintensiven Disziplin natürliche Vorteile.
Die Aufnahmen des Kameraspringers werden am Boden von Schiedsrichtern bewertet. Bei den Pflichtrunden ("Speed-Runden") zählt die Ausführung zuvor ausgeloster Flugmanöver. In den Kürrunden zählen die technische Schwierigkeit und Ausführung sowie die ansprechende Präsentation. Die Arbeit des Kameraspringers ist dabei gleichwertiger Teil des Sprunges.
Das Wettbewerbsprogramm der DM 2009 wird gemäß ÜFAK-Beschluss vom 28.02.2009 dahingehend abgeändert, dass es keine Kür-Sprünge, sondern nur "Speed-Runden“ gibt, deren Programm aus dem gültigen Dive-Pool ausgelost wird.
Der Titelverteidiger aus 2007 ist das Team Freie Radikale Leutkirch.